EILT

Entwicklung eines mobilen Beobachtungssystem zur Lokalisierung von Funksendern für Aufgaben der zivilen Sicherheit

Grafik: Funkpeilung

Das Verbundvorhaben EILT hat zum Ziel, ein mobiles Beobachtungssystem zur Lokalisierung von Funksendern für Aufgaben der zivilen Sicherheit zu entwickeln. Sicherheitsrelevante Einsatzszenarien und Überwachungsaufgaben erfordern häufig die Ortung von Funkemittern. Anwendungsbeispiele dafür finden sich vor allem im Zusammenhang mit sicherheitsrelevanten Aufgaben (Verbrechensbekämpfung, Anti-Terrormaßnahmen, Sicherung kritischer Infrastruktur), in Notfall- bzw. Ausnahmesituationen (Lokalisierung von Opfern oder Einsatzkräften) und bei behördlicher Überwachung.

Bei Einsätzen in bebauter Umgebung verursachen Abschattung durch Gebäude und Schwundprozesse bei herkömmlichen Ortungssystemen oft ungenaue bzw. falsche Ergebnisse, häufig sind diese Aufgaben mittels des traditionellen Funkpeilers nicht lösbar. Das Problem soll mit hochauflösenden Richtungsschätzverfahren und weiterentwickelten Methoden der Sensordatenfusion gelöst werden. Hierbei werden die Bewegung des Beobachters und Informationen über die Struktur der bebauten Umgebung und das Bewegungsprofil des gesuchten Funkemitters genutzt.

Mit EILT wird ein neuartiger breitbandiger Funkpeiler konzipiert und in einem fahrzeuggestützten Demonstratorsystem in Feldtests verifiziert. EILT kombiniert dabei die Kompetenzen des Fraunhofer-Instituts FKIE und der TU Ilmenau mit den Anwendern MEDAV GmbH und AWE Communications GmbH.